© muh
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Die Bauparzelle für die Jugendherberge befindet sich am Siedlungsrand zur Rheinebene. Die Parzelle verläuft Trapezförmig Richtung Nord/Ost. Die bebaute Umgebung ist geprägt von Mehrfamilinhäusern und den beiden grossen Schulkomplexen. In südwestlicher Richtung liegt die Ebene offen und bietet feie Sicht auf die landwirtschaftliche Umgebung mit Obstbäumen Wiesen und Feldern. Eine Rundumsicht auf die liechtensteinischen und die schweizer Berge ist gegeben.
Architektur
Da der technische Aufwand für ein Kellergeschoss sehr aufwendig ist, wird auf eine vollständige Unterkellerung verzichtet. Die öffentlichen Räume Foyer, Rezeption und Aufenthaltraum werden um 90 cm aus dem Terrain gehoben; der anschliessende Esssaal, sowie Küche und andere öffentliche Bereiche sind um 1.80m aus dem Boden gehoben. Damit ist der Keller nur wenig versenkt, was den technischen Aufwand minimiert und so kostengünstiger wird. Zudem können die Räume im Untergeschoss gut belichtet werden. Die erhöhte Position des Erdgeschosses ermöglicht eine schöne Aussicht auf die flache Umgebung und das Bergpanorama. Die BesucherInnen können bequem in die Weite schauen und sind zudem vom Strassenniveau abgehoben. Über dem abgestuften Sockelgeschoss befinden sich zwei Stockwerke für die Schlafräume und die Wohnung.
Der Sockel ist betoniert während das restliche Gebäude in Holz konzipiert ist. Das Thema von massivem Sockel und darüberliegendem Holzbau ist eine Anlehnung an den traditionellen ländlichen Ökonomiegebäudetyp. Ein minimierter Gebäudefussabdruck und die Materialwahl betten das Gebäude zeitgemäss ökologisch in die Umgebung ein. Die Verschattung findet mittels Holzläden statt – so kann das Gebäude während der Winterpause vollständig mit Holz geschlossen werden, wodurch es einer grossen Scheune gleicht.
Durch die Staffelung in den Fassaden wird die Grösse des Baukörpers strukturiert.