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080 WW KIGA Triesen, Studienauftrag Neubau Kindergarten, Triesen (FL), 2017

© muh

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Studienauftrag Neubau Kindergarten, Triesen (FL), 2017

Der bestehende und zu erhaltende Quartiersplatz wird zum Eingangsplatz des neuen Kindergartens an der St. Wolfgangstrasse. Der bestehende Hangverlauf wird im Gebäude aufgenommen. Der Mehrzwecksaal liegt nahe dem Quartierplatz im Norden, im erhöhten Teil der Parzelle. Die Kindergartengruppen liegen ein halbes Geschoss tiefer; sie sind ebenerdig gelegen und haben direkten Bezug zum Aussenbereich im Südwesten.

Volumetrisch staffelt sich das Gebäude von Norden gegen Süden.


Das Trafohäuschen wird in die neue Planung integriert. Es wird umbaut und der darüberliegende Raum dient als Lehrmittelraum und als Materiallager. Die vorhandene Spannung wird bautechnisch mit einem eingebauten Netz abgeleitet, so dass keine Unannehmlichkeiten durch das integrieren des Trafohäuschens entstehen.


Der Quartierplatz muss erhalten bleiben. Er bekommt durch den Neubau eine zusätzliche Funktion. Er dient weiterhin den Fussgängern des Quartiers und neu dem Kindergarten als Eingangs- und Versammlungsplatz. Der Verbindungsweg zur Maschlinastrasse schlängelt sich im Norden durch die Obstwiese. 


Der Mehrzweckraum soll auch ausserhalb der Kindergartenzeiten für Veranstaltungen genutzt werden können. Er ist über den Quartierplatz gut zu erreichen.

Die beiden Kindergartengruppen sind ein halbes Geschoss tiefer gelegen als der Eingangsraum. Über den Treppenlauf kommen die Kinder in einen Verteilerraum. Links und rechts werden die beiden Gruppen erschlossen. Geradeaus befindet sich die Küche und der Ausgang in den Garten.

Die  Kindergärten liegen ebenerdig mit Zugang zum Aussenspielbereich. 


Das Gebäude wird mit einheimischer Esche konstruiert. Die Röhrenkonstruktion nimmt Rücksicht auf die Holzlängen der Triesner Eschen (ca. 3.5m bis max.6m) Die Brettstapel zeigen sich Innen und Aussen. Gemäss Konzept sind die Längswände aus Brettstapel und lassen gefiltertes Licht in die Räume. Die Nord -und Südfassaden hingegen sind grosszügig geöffnet.


Der Kindergarten kann problemlos aufgestockt werden. Die erweiterten Kindergartengruppen kommen auf den geplanten Gruppen zu liegen. Die Tragstruktur ist strukturell klar und auch organisatorisch ergeben sich keine Veränderungen.

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